Es war ein wunderbares Fest und ein Freudentag für unsere Kirche und alle, die am Sonntag, 9. November 2025, bei der Diakonenweihe im Grazer Dom dabei waren.
Bischof Wilhelm Krautwaschl weihte im Rahmen eines festlichen Gottesdienstes zwölf Männer unserer Diözese, unter ihnen auch Johannes Chum aus der Pfarre Premstätten des Seelsorgeraums Kaiserwald, zu Diakonen.
Mit ihrem „Ich bin hier“ und „Ich bin bereit“ bekundeten die Kandidaten ihre Bereitschaft zum diakonalen Dienst und versprachen, ihr Amt im Sinne Christi und der Kirche auszuüben. Mit Weihelitanei, Handauflegung, Weihegebet, Bekleidung mit Dalmatik und Stola, Reichen des Evangeliars und Friedensgruß wurde die Weihezeremonie vollzogen. Hunderte von Menschen wohnten dem sakramentalen Geschehen bei und waren tief berührt.
Nach dem Te Deum und dem rauschenden Orgelauszug waren alle zur Agape im Hof des Priesterseminars eingeladen, wo die frisch geweihten Diakone die Glückwünsche ihrer mitfeiernden Gäste entgegennehmen konnten. Rundum verspürte man viel Freude und den Zauber des Neubeginns.
Die Pfarre Premstätten und der ganze Seelsorgeraum Kaiserwald freuen sich sehr, mit Johannes Chum einen weiteren Diakon im Seelsorgeteam zu haben und wünschen ihm Gottes Segen für sein Wirken in diesem wertvollen Dienst.
Mit Vikar Gerhard Hatzmann, den Diakonen Franz Habith und Michi Zepf und sechs Minis feierte die Pfarre zusammen mit den Frauen und Männern des ÖKB Unterpremstätten-Zettling einen festlichen Allerseelengottesdienst.
Musikalisch gestaltete eine Abordnung der MUZ von der Empore aus die heilige Messe - und auch danach beim Totengedenken mit Kranzniederlegung vor dem Kriegerdenkmal waren die Musiker*innen zur Stelle.
Vor dem Altar brannten 59 Teelichter für alle Menschen, die im letzten Jahr in unserer Pfarre verstorben sind. Ihre Namen wurden noch einmal laut ausgesprochen. Ein Teelicht leuchtete für alle Verstorbenen, die ungenannt blieben.
Das Strahlen der vielen Lichter kann uns ein Glaubenszeichen der österlichen Hoffnung auf die Auferstehung und das ewige Licht bei Gott sein!
Bei strahlendem Herbstwetter segneten Diakon Franz Habith und Wort-Gottes-Feier- Leiterin Christa Habith die Gräber auf unserem Friedhof.
Zuvor wurde in schönen Texten und Gebeten, musikalisch umrahmt von der Marktmusik Unterpremstätten-Zettling, aller Verstorbenen gedacht. Auch wurden die Namen der im vergangenen Jahr heimgegangenen Personen nochmals laut ausgesprochen. Der aufsteigende Weihrauch verleiht den Verstorbenen besondere Würde und möge unsere Gebete zu Gott emportragen.
Zum Abschluss boten die bei der Feier fleißig assistierenden Minis an den Friedhof-Ausgängen gegen freiwillige Spende ihre am Vortag gebackenen Allerheiligenstriezerl an, die im Nu ausverkauft waren!
Am 31. Oktober fanden sich auch heuer wieder viele große und kleine Bäckerinnen und Bäcker im Pfarrheim ein, um aus 12 kg Germteig herrliche Allerheiligenstriezerl zu formen. Sieben Erwachsene sowie alle Minis und eventuell zukünftige Minis (insgesamt 16 Kinder) waren von 9 -11 Uhr mit Feuereifer dabei.
Dank Elena im Kindergarten Premstätten hatten sie neben dem Herd im Pfarrhof auch noch zwei weitere Herde in Verwendung, um die große Menge an geformten Teiglingen zu Köstlichkeiten zu verwandeln.
Als Belohnung gab es dann für alle Pizza und Pommes zum Mittagessen.
Unter diesem Motto feierten wir am Sonntag, dem 19. Oktober, einen besonderen Gottesdienst für Ehejubilare.
Viele Jahre oder Jahrzehnte als Ehepaar Hand in Hand zu gehen, ist ein Geschenk, wofür wir Gott danken dürfen. Seine Liebe, so Vikar Norbert Glaser in seiner Predigt, „wartet nicht in einem Präsidentenpalast, bis man zu ihr vordringt, sie macht sich von sich aus auf den Weg zu uns und bleibt“. Sie ist ein Universum, in dem wir uns in Gottes Hand geborgen wissen dürfen.
Getragen von dieser bleibenden Liebe können auch unsere Hände einander Stütze, Halt, Wärme, Geborgenheit, Zärtlichkeit und vieles mehr schenken.
Diese Gedanken spiegelten sich in allen Texten und Liedern, begleitet von unserer tollen Musikgruppe, wider und erfüllten die Herzen der Jubelpaare mit Freude.
In dieser besonderen Stimmung fand man sich nach der heiligen Messe gerne im Pfarrheim zum Pfarrkaffee ein, den ein kleines Team liebevoll vorbereitet hatte. Zuvor konnte man anlässlich des Sonntags der Weltkirche - von den Minis angeboten - noch Schokopralinen kaufen, um sich und anderen Gutes zu tun!
Die Idee war, die Jagdgesellschaften mit Ing. Manfred Froschhauser, die Gemeinde mit Bürgermeister Dr. Matthias Pokorn und die Pfarre mit dem leitenden Pfarrer des Seelsorgeraums Kaiserwald, Lic. theol. Claudiu Budău, für eine Premstättner Hubertusmesse beim Jägerkreuz im Kaiserwald am 11. Oktober 2025 zusammenzuspannen. Das Zusammenspiel hat wunderbar geklappt. Es war alles gut vorbereitet und sehr gelungen. Danke!
Die Rollenverteilung war ausgewogen. Von den Jägern der Jagdgesellschaften kamen die Grußworte, die gesprochenen Teile der Messe und die Einladung zum Zusammensein mit einer kräftigenden Bewirtung nach der Feier. Der Bürgermeister der Gemeinde Premstätten erzählte von den Leistungen anlässlich der Renovierung und von der Geschichte des Jägerkreuzes, und schließlich segnete in seinem Beisein Pfarrer Claudiu Budău den neu gestalteten Bildstock. Der Pfarrer führte dann durch den Ruf der Jagdhornbläser in die Geheimnisse des Waldes ein und sprach sehr lobend und begeistert in seiner Predigt über das Engagement der Jäger. Der Steirische Jägerchor gab mit der Neuberger Jagdmesse der Feier musikalischen Glanz.
Alle Anwesenden lauschten gebannt im Rund unter herbstlicher Sonne und fallenden Blättern und bekamen in verschiedenen Gleichnissen versteckt für „ihre Premstättner Natur“ - speziell für den Kaiserwald - die Aufgaben und die Verantwortung zugeteilt. Die geleistete Spende für Speis und Trank geht an das Sozialprojekt der Gemeinde „Und das Christkind gibt es doch!“.
Vor der Erntedankkrone haben wir am Samstag in der Pfarrkirche Premstätten mit der evangelischen und mit der methodistisch-evangelischen Kirche „Gott sei Dank“ gesagt.
Die meisten Menschen wissen ja gar nicht, dass sie glücklich sind, und so haben wir gemeinsam nach kleinen und großen Glücksmomenten in unserem eigenen Alltag gesucht, um aus diesem Bewusstsein heraus wieder dankbar und somit auch glücklich sein zu können.