Siehe, dein König kommt zu dir. Er ist sanftmütig, und er reitet auf einer Eselin … MT 21, 5
Am Palmsonntag steht Jesus, der Friedenskönig, dem das Volk zujubelte, im Mittelpunkt. Danach treten wir in die Karwoche ein, wo sich das Blatt wendet. …
Heuer erlaubte das stürmische Wetter kein Feiern im Freien. So zogen Vikar Norbert Glaser, Diakon Michi Zepf und das gesamte liturgische Team, begleitet von der Landjugend mit dem großen Palmbuschen, feierlich in die randvoll besetzte Kirche ein.
Mit dem „Ho, ho, ho, hosanna …“ erinnerten die Kindergartenkinder bei der Palmsegnung an den Einzug Jesu in Jerusalem. Und in der „Passion“ brachten die Minis einfühlsam das Leiden und Sterben Jesu zum Ausdruck - Symbole und ein Lied unterstrichen das Erzählte.
Die Fürbitten der MS-Schüler*innen richteten sich an Jesus, den König der Liebe, der Versöhnung, des Friedens, der Freundschaft und des Himmels. Um seine Hilfe für unsere Gesellschaft und Welt wurde gebeten.
Zur Festlichkeit trägt auch immer unsere Kirchenband wesentlich bei. Das Keyboard spielte dieses Mal Diakon Johannes Chum, für den es am Ende des Gottesdienstes eine kleine Überraschung gab. Ernst Pock gratulierte ihm (nachträglich) zum runden Geburtstag, überreichte ein kleines Geschenk und bedankte sich bei Johannes für sein segensreiches Wirken in unserer Pfarre.
Mit „Großer Gott, wir loben dich“ fand die Palmsonntagmesse schließlich einen feierlichen Ausklang.
Schon am Freitag vor dem Palmsonntag fanden in den Seniorenheimen Palmsegnungen statt. Zuerst segnete Vikar Norbert Glaser die Palmzweige im Amicalis, danach im Rahmen einer heiligen Messe jene im SeneCura Seniorenheim. Musikalisch gestalteten einige Kirchenchor-Sängerinnen diese besondere Feier, die gerade für die älteren Menschen so wichtig ist, sind doch damit viele Lebenserinnerungen verbunden.
Schon traditionell fanden am Palmsamstag wieder zwei „Outdoor-Palmsegnungen“ in unserer Pfarre statt – und das Wetter zeigte sich recht freundlich: Um 11 Uhr feierte Diakon Michi Zepf in der Kaiserwald-Kapelle eine Wort-Gottes-Feier mit Palmsegnung. Am Nachmittag versammelte sich dann im Generationenpark Zettling eine beachtliche Menschenschar, um mit Pastoralreferentin Ines Kvar die Palmsegnung zu feiern.
Es war wieder einmal gut zu spüren – KIRCHE kann an vielen verschiedenen Orten erlebt und gelebt werden!
„Manchmal feiern wir mitten am Tag ein Fest der Auferstehung“ lautete der Leitgedanke zur Wort-Gottes-Feier mit Elisabeth Schöpf. Damit war bereits mit dem Anfangslied der Bogen zu den biblischen Texten gespannt.
In der Predigt, die Ernst Pock als frisch ausgebildeter WGF-Leiter hielt, wurde die Auferweckung des Lazarus (Joh 11, 1-45) thematisiert. „Lazarus“ heißt „Gott hilft“ - und das ist kurz gesagt, auch schon die zentrale Botschaft dieses Evangeliums. …
Eine Besonderheit im Laufe der Feier war auch die Vorstellung des „Alpha-Kurses“ durch Stefan Stampler, Elfie Stepanek-Neumeister und Kurt Riedmüller – incl. Einladung zum neu beginnenden Kurs im Seelsorgeraum.
Mit Evangeliums-Prozession, Vater-unser-Kreis und Einzelsegen am Schluss des Gottesdienstes wurden auch die Kinder gut in den Gottesdienst eingebunden. Danke, liebe Elisabeth!
Vor der Kirchtüre bot schließlich noch Hilary Okechukwu vom „Verein für behinderte Menschen“ selbst gemachte Seifen für soziale Zwecke zum Kauf an.
Dann aber ging es zum Suppenessen ins Pfarrheim! Dort standen 10 köstliche Suppen zur Auswahl. Man konnte also genüsslich aus dem Vollen schöpfen und dabei Gutes tun, denn der Reinerlös von rund 500 Euro kommt der Pfarrcaritas zugute.
Danke dem PGR-Team, allen Mitwirkenden und den vielen Gästen für den gelungenen Suppensonntag!
Pfarrkirche „St. Thomas im Walde“ * Kirchenführung mit Vorstellung des Heiligen Josef * 19.März 2026
In 30 steirischen Kirchen fand am Josefitag eine spezielle Kirchenführung mit Augenmerk auf den heiligen Josef statt - eine Aktion von KunstWerkKirche im Rahmen der Feierlichkeiten zum steirischen Landespatron.
Das war auch für uns zwei Premstätter Kirchenführerinnen eine willkommene Gelegenheit, unsere schöne Kirche einmal mit einem neuen Schwerpunkt zu präsentieren.
So freuten wir uns sehr, dass die kleine JOSEFINE und der große JOSEF sowie 18 weitere interessierte Personen an unserer Spezial-Kirchenführung teilnahmen.
Nach einigen Informationen, wie und wann der heilige Josef zum Landespatron der Steiermark wurde, standen Kunst und Geschichte von „St. Thomas im Walde“ auf dem Programm.
Zu den Ausführungen über den heiligen Josef richteten sich alle Augen auf das Bild der Heiligen Familie beim linken Seitenaltar. Sein Leben, seine bedeutungsvolle Rolle in der Heilsgeschichte Gottes und seine Vorbildwirkung bis heute standen im Mittelpunkt der Betrachtung. Auch die Krippenfigur des Heiligen fand besondere Beachtung.
Abschließend rundete ein Gebet zum heiligen Josef die gemeinsame „Entdeckungsreise“ ab - und zur Feier des weiß-grünen Tages gab es für alle Teilnehmer*innen noch ein kleines steirisches Überraschungs-Geschenk.
Am 22.2.2026 gestalteten die Familien der diesjährigen Erstkommunionkinder von Premstätten die Heilige Messe in der Pfarrkirche.
Die Kinder durften rund um den Altar sitzen um aktiv mitzufeiern und zu singen. Auf den großen Fastenstrauch vor dem Altar hängten die Kinder Karten auf, auf denen sie schrieben, was sie sich für gute Taten für die Fastenzeit vornehmen.
Der Fastenstrauch bleibt nun in der Kirche stehen und erblüht hoffentlich bis zum Osterfest.
Siehe, jetzt ist sie da, die Zeit der Gnade;
siehe, jetzt ist er da, der Tag der Rettung.
2 Kor 6,2
Mit diesem Vers aus der 2. Lesung eröffnete Vikar Gerhard Hatzmann die Hl. Messe zum Aschermittwoch und munterte die Gottesdienstbesucher*innen auf, den Aschermittwoch als Tag der großen Chance für die Seele zu sehen und mit Mut den Weg auf Ostern hin zu gehen.
In der Auflegung des Aschenkreuzes wird uns Menschen die Vergänglichkeit vor Augen geführt, aber auch die Zusage, im Glauben und Vertrauen auf das Evangelium Gottes Liebe und Erbarmen zu erfahren.
Bekehrt euch und glaubt an das Evangelium. Mk 1,15
Gestärkt durch die Aschermittwochliturgie, die viele Menschen aus dem Seelsorgeraum mitfeierten, treten wir in die 40-tägige Fastenzeit ein. Es ist eine Zeit der Besinnung, der Umkehr und Neuorientierung. Sie ist, so Vikar Gerhard, auch wunderbar dazu geeignet, die Kraft der Versöhnung auf den drei Beziehungsebenen wirken zu lassen – zu mir selbst, zum Nächsten und zu Gott!
Unter diesem Leitsatz feierten die diesjährigen Erstkommunionkinder am 25. Jänner in großer Pfarrgemeinschaft mit Vikar Gerhard Hatzmann, Diakon Michi Zepf, ihren Religionslehrerinnen und ihren Familien den ersten gemeinsamen Gottesdienst.
Dabei stellte sich jedes Kind persönlich vor und tat kund, womit es „als Rebe am Weinstock“ anderen eine Freude machen möchte, zum Beispiel durch Helfen oder mit einem Lächeln.
In den Liedern und Texten kam zum Ausdruck - „Gott ist mit uns unterwegs“, seine Liebe umarmt uns und im Teilen des Brotes finden wir Glück. Das wurde auch im Lesungstext „Das Brot des Glücks“ veranschaulicht. Brot zum Teilen gab es dann auch als Überraschung für jedes Kind nach der heiligen Messe.
Eine Besonderheit inmitten der Feier stellte die Katechumenensalbung eines Erstkommunionmädchens dar, das im April getauft wird, um dann im Mai gemeinsam mit den anderen Kindern die Erstkommunion empfangen zu können.
Für den schönen Vorstellgottesdienst ein Danke allen Mitwirkenden, besonders den Zelebranten, den Religionslehrerinnen Evelyne Rudolf und Magdalena Legat, den Minis, der wunderbaren Musikgruppe und natürlich allen Erstkommunionkindern!